Bücher u.a. zum Thema: Infektionskrankheit

 

Es handelt sich hierbei um eine heimtückische Infektionskrankheit, die

Den Bewegungsablauf stört und auch oftmals das Sprachzentrum lahm legt. Die Betroffenen sind häufig auf den Rollstuhl angewiesen. Jeder ist arm, der von dieser heimtückischen Krankheit betroffen ist.

Gerhard Dietrich ist ein Betroffener. Ein ehemaliger Pannenfahrer des ARBÖ.

Im Jahr 2000 machte er eine Urlaubsreise. Die ersten Anzeichen traten bereits sofort nach den Ferien auf. Schon 4 Wochen später lag er in Wien auf der Intensivstation. Dietrich sitzt im Rollstuhl, gibt nicht auf, kämpft um seinen Körper. Und er gibt vielen anderen durch seinen ungebrochenen Lebensmut Kraft. Ich weiß, das Gerhard Dietrich gerne seine Erfahrungen weitergibt: randstein@wienerzeitung.at

 

Post: Wienerzeitung/ Randstein Miller Fischer Syndrom

1040 Wien, Wiedner Gürtel 10

 

 

 

Miller-Fisher Syndrom / Guillain-Barré Syndrom

Beitrag

Das Miller-Fisher Syndrom wird als eine Variante des GBS ( Guillain Barre Syndrom ) betrachtet, bei dem besonders die Gesichtsnerven betroffen sind. Auch bei den Autoimmunantikörpern gibt es gewisse Unterschiede. Häufig handelt es auch um eine Überlappung von GBS und MFS. Träge Pupillenreflexe, Fehlen anderer Reflexe, Facialisparese, Ataxie, Lähmung der Augenmuskulator (Doppelbilder) sind typische Ausprägungen.
Eindeutig nachgewiesen wird das Miller-Fisher Syndrom durch Auto - Antikörper gegen GQ1b-Globuline.

 

Das Guillain-Barré Syndrom (akute Polyradikulitis) ist eine extrem seltene Nervenerkrankung, bei der die isolierende Myelinschicht des peripheren Nervensystems durch eine Autoimmunreaktion, praktisch von körpereigenen Abwehrzellen zerstört wird.

Typisch sind taubes Gefühl in Händen und Armen, ohne Verlust der Beweglichkeit, die Arme werden meist nur gering betroffen, aber die Gesichtnerven können gefährdet werden. Es kommt dann zu Sehstörungen, Doppelbilder, Beeinträchtigung der Augenbeweglichkeit. Reflexe können vollkommen verschwinden: Ellenbogen-, Knie-, Fußsohlenreflex, ... In der Regel wird diese Autoimmunerkrankung durch eine vorangegangende Infektion meist unbemerkt ausgelöst. Bakterien (Campylobacter jejeuni, Salmonellen) oder Viren (Schupfen, Grippe, Grippeimpfung, Kombinationsimpfungen z.B. Tetanus+Diphtherie+Keuchhusten) können Auslöser, ebenso wie chirurgische Operationen sein. Warum diese Krankheit ausbricht, ist vollkommen ungeklärt (idiopatisch), sie tritt sehr selten auf, ca. 0,4 bis 2 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr.

Die erste Behandlung besteht in einer Infusion von Gammaglobulinen (iVIG) in hoher Dosierung (0,5g/kg Körpergewicht) täglich über 5-6 Tage, Plasmapherese (Zellseparation, "Blutwäsche") oder in neuerer Zeit die Immunadsortion, bei welcher nicht das gesamte Plasma ausgetauscht wird sondern nur die schädlichen Auto-Antikörper aus dem Plasma selektiv entfernt werden. Letztere Methode hat den großen Vorteil, daß der Patient sein eigenes Blut nahezu komplett wiederbekommt und keine neuen Probleme durch das bei der Plasmapherese zugefügte Fremdplasma bekommt. Auch Kombinationen von ivIG und Immunadsorption können nützlich sein. Die Genesung verläuft in der Regel günstig, jedoch sehr langwierig in 6 Wochen, 2 Monaten, 6 Monaten oder in Jahren. Rückfälle sind möglich, Übergang in eine chronische Verlaufsform (CIDP, s.u.) ebenfalls. Auch können trotz aller Behandlungen einige Restbeschwerden übrig bleiben, die aber durch gezielte Physiotherapien beherrschbar werden.
Entscheidend ist eine schnelle Diagnose, je eher die Infusionen beginnen, um so weniger Nerven werden geschädigt, um so früher setzt die Genesung ein. Auch die Wiederholung einer iVIG oder Plasmapherese nach 3 bis 4 Wochen kann angezeigt sein, wenn sich nicht spontan die ersten Verbesserungen einstellen. Wegen der hohen Kosten der Immunglobuline wird dies häufig aus Unkenntnis abgelehnt, die Folgekosten einer mehrjährigen Invalidität sind aber um ein vielfaches höher.

Eigene Anmerkung:

Allem Anschein nach könnte es sich um eine Abart von Multipler Sklerose (MS) handeln. Jürgen

 

www.miller-fisher-syndrom.de

 

Hier könnte Ihre Selbsthilfegruppe zum Thema stehen.

In jedem Fall raten wir zur Zusammenarbeit mit dem gut ausgebildeten Fachleuten ihres Vertrauens:

Österreich: www.rechtsanwaelte.at  www.docanddoc.at  - für Ärzte im Internet www.beratungstellen.at  www.bestHELP.at   www.bestMED.at   www.coaching.cc   www.ergotherapeuten.at    www.kunsttherapie.at   www.lebensberatung.at   www.logopaeden.at   www.mediation.info   
www.musiktherapie.at   www.physiotherapie.at   www.politiker.at    www.psychologen.at   www.psyonline.at   www.selbsthilfe.at   
www.supervision.at   www.training.at   

unter COPEK sind 24 universitäre Forschungsstätten Englands vernetzt.

Prof. Dr. Markus Vinzent steht als deutsch und englisch sprachiger COPEK Ansprechpartner für unsere Leser zur Verfügung  

 

 Verein Sonnenstrahl Lebensende: http://groups.google.at/group/Kinder-Trauerkreis-Sonnenstrahl


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